Die Welt, ein einzigartiger Planet ……

… voller Vielfalt des Lebens, den wir „Erde“ nennen, ist ein großes Geschenk für uns als Menschen zum Leben. Im Sinne des eigenen Überlebens sollten wir dessen Naturgesetze achten und nicht gegen sie arbeiten.

Die Spezies Mensch ist dabei, durch die konzerngesteuerte Sucht nach immer mehr Geld und Konsumwachstum die eigenen Lebensgrundlagen zu vernichten. All unser Denken und Verhalten ist in den Industrieländern in den letzen 75 Jahren nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs und besonders auch in Deutschland, durch wirtschaftliche Interessengruppen der großen Firmen, nur auf Geldvermehrung und materielles Wachstum fixiert.

Von Klein auf wird uns egozentrisches Konkurrenzdenken und das Denken und Handeln in Kosten-Nutzen-Rechnungen (was bringt mir das oder die/der??) antrainiert, sodass auch unsere Beziehungen meist nur auf dieser Kosten-Nutzen-Rechnung basieren.

Von Klein auf geht es nur ums Geldverdienen und wer mehr oder weniger hat und damit der Verlierer ist. Asoziales Denken und Verhalten lässt eine Gesellschaft absterben und wird gewalttätiger, narzißtischer, einsamer und kränker. Den größten Nutzen davon haben ein paar Handvoll Menschen, die durch Ausbeutung von Menschenmassen und Naturressourcen extremistisch hohe Summen an Geld angehäuft und damit auch viel Macht und Einfluß auf die Entscheidungen der Politiker weltweit haben.

Nicht nur die Zerstörung großer Bereiche des Planeten Erde, wie z.B. im Regenwald Brasiliens, der für den Präsidenten Bolsonaro reine Geldmaschine ist, oder der Weltmeere und Böden durch Plastik und anderen giftigen (Gift-)Müll, sondern auch die weiterwachsende Ungerechtigkeit unter den Menschen derselben Spezies, ist auch eine Bedrohung des Friedens und unser eigenen Zukunft.

Es muss sich endlich ein Bewusstsein durchsetzen, dass der Planet und seine Rohstoffe, nicht unendlich, sondern bereits durch unsere Art des Wirtschaftens und Arbeitens, bis an die Grenzen ausgebeutet worden ist.

Und es muss sich das Bewußtsein durchsetzen, dass dieses Modell des Wirtschaftens nur für eine kleine Anzahl von Menschen profitabel ist und extreme Egoistmen und mehr Gewalt produziert.

Nur in Kooperation werden wir überleben und eine gute Zukunft schaffen können. Aber für die Konzernmanager sind auch wir Menschen nur Sklavenmaterial über das sie genauso ausbeuterisch verfügen, wie über die Naturstoffe.

Wie lange lässt sich das die große Mehrheit noch gefallen?

Um die vielfältigen Macht-, Sozial- und Umweltprobleme zu lösen, braucht es Ideen, Finanzen und Technologien, sowas wie einen globalen „Masterplan für das 21. Jahrhundert“, um der drohenden eigenen Ausrottung und endgültigen Zerstörung unserer Lebensgrundlagen noch rechtzeitig begegnen zu können, z.B. durch eine Kreislaufwirtschaft, die sich die jahrmilliardenalte Naturgesetze zum Vorbild nimmt.

Dies soll in diesem Blog immer wieder lösungsorientiert diskutiert werden.

Jeder darf sich mit guten Beispielen einbringen, vor allem, wie sich die Geldmachtkonzentrationen auflösen könnten.

Zuviele Entscheidungsträger in Politik und Wirtschaft und zu viele Bürger als Konsumenten und Bürger, haben schon viel zu lange notwendige Veränderungen verhindert, ignoriert, verdrängt.

Warnungen gibt es bereits seit Jahrhunderten und seit 1972 auch von der ersten planetaren Wissenschaftsvereinigung, des „Club of Rome“ mit der Veröffentlichung „Grenzen des Wachstums“, oder den Wissenschaftlern, die den Bericht „Global 2000“ im Jahr 1981 veröffentlicht haben. Alle dort beschriebenen negativen Prognosen, sind mittelerweile eingetreten!

Es ist keine Zeit mehr zu verlieren! Jeder Tag des weiteren Zögerns und Ignorierens bringt uns der globalen Katastrophe näher! Es steht unser eigenes gesamtes LEBEN auf dem Spiel und vor allem das unserer eigenen Kinder und Enkel!

“Leitmotiv vernetztes Denken”

Wir sind Teil eines wunderbaren Natursystems, dessen Entstehung, Vernetztheit und Vielfalt wir noch nicht mal richtig verstanden, aber bereits größtenteils zerstört haben, durch eine ökonomisch-dogmatische Weltsicht und unsere anerzogene (Werbung) Gier auf alles und jeden.

Statt gieriger Geldvermehrung und Shoppen, muss “vernetztes Denken” das neue Leitmotiv für alle sein und ein planetares humanökologisches Bewußtsein überall vermittelt und anerzogen werden. Nur dumme Eltern geben ihren Kindern unreflektiert Plastikspielzeug und täglich Süßigkeiten oder aus Bequemlichkeit Fast Food.

Statt sich von der Vermehrung des Geldeinkommens und der Statussymbole abhängig und unfrei zu machen, sollten wir besser unseren Lebenssinn und unser Denken und Handeln an die ewigen Naturgesetze binden und an den Naturkreisläufen orientieren.

Es muß allen Menschen klar sein, wir sind mit allem, was uns am LEBEN erhält, abhängig von den jahrmilliardenalten Natursystemen und wenn wir Arten und natürliche Lebensräume zerstören, zerstören wir uns selbst.

Auf diesem Planeten ist alles miteinander vernetzt, eben ein großes Ökosystem, eine große Biosphäre, dessen Teil wir sind, auch wenn wir es leugnen. Mißachten wir dieses Netzwerk mit ihren Naturgesetzen werden wir uns selbst dezimieren, oder gar ausrotten.

Deswegen brauchen wir eine grundlegend andere Art und Weise der Produktion und unseres Alltagslebens, was nicht mehr auf reinem quantitativem Wachstum und Geldvermehrung basiert, sondern eine Art Kreislaufwirtschaft, wie sie in der Natur bespielhaft vorgegeben ist. Hier gibt es keinen Müll oder Abfälle, die nicht vollständig wiederverwertet werden.

Um diese grundlegende Transformation der deutschen Gesellschaft zu erreichen, müssen die Menschen im vernetzten Denken geschult werden und ihr geldgieriges Denken und Verhalten durch Sanktionen und Belohnungen aberzogen bekommen.

Unsere globalen Katastrophen sind ein Erziehungsproblem. Wenn die Menschen in den Überflußgesellschaften in der EU und den USA ein planetares Bewußtsein und vernetzes Denken haben, müssen sie sich nicht mehr von Ersatzbefriedigungen, wie dem ganzen Konsum und der Mode abhängig machen. “Wer glücklich ist, konsumiert nicht”, Gerald Hüther, Gehirnforscher.

Durch die Droge “Konsum, Geld und Shoppen” zerstören wir die Lebensgrundlagen von uns selbst, unserer Kinder und Enkel und damit einen ganzen Planeten, der einst voller lebendiger Vielfalt war.

Dass ein Teil der Menschen in den reichen Ländern dies weiter ignoriert und die Warner verteufelt, zeigt, wie krank und entfremdet ein Teil der Menschen in den Überflußnationen schon geworden ist.

Aber die fff(fridays-for-future)-bewegung zeigt, dass es noch Menschen mit Vernunft und vernetztem Denken gibt. Diese jungen Menschen haben auch ein Recht auf einen Planeten, auf dem sie leben können und nicht in Höhlen hausen müssen, voller technischer Behelfsapparaturen, weil wir, vor allem die Babyboomer-Generation, den Planeten an der Oberfläche und die Natursysteme vernichtet haben.

Sind uns Shoppen, Statusymbole, Mode und ständiger Konsum so viel wichtiger als der Lebensraum unsere eigenen Kinder und Enkel ?

Das zerstörerische Denken und Verhalten der Bürger in den Industrienationen muss durch ein humanökologisches, bewahrendes Denken und Handeln ersetzt werden, ab jetzt in allen Kitas und Schulen vordringlich in den Lehrplänen stehen und von geschultem Personal täglich umgesetzt werden und oberste Priorität haben.

Nur wenn wir flächendeckend der nächsten Generation die Vernetztheit und Verletzlichkeit unseres Lebens, inkl. des eigenen Körpers, mit dem wir in allen Bereichen von dieser Natur abhängig sind, erfahrbar und schützenswert vermitteln, wachsen Menschen heran, die Natursysteme, Pflanzen, Tiere, Insekten, und uns selbst würdevoll achten, statt zerstören.

Viel Zeit bleibt uns nicht mehr!

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s