Umweltfreundlich leben

Nachhaltig leben ist machbar: Müll trennen, auf Plastik verzichten, grünen Strom beziehen, faire Kleidung kaufen oder vegan leben, auf Abgase durchs Autor, Schiffs- und Flugreisen verzichten. Geht Klimaschutz auch im Kleinen? Sicherlich, aber wenn es nicht die Massen in denIndusstrieländern machen, wird sich nichts ändern, meinen die Klimaaktivisten, die wochenlang in Bäumen leben und bewußt auf vieles verzichten.

Deswegen müssen de Rahmenbedingungen endlich von den Politikern weltweit so geändert werden, dass sich reparieren wieder lohnt, biologisch angebaute Nahrungsmittel und z.B. fair-regional-biologisch produzierte Kleidung, preislich deutlich billiger und bequemer zu kaufen ist.

Sonst konsumieren wieder nur die wenigen Verbraucher, die ihre Verantwortung im Alltag für die nächsten Generationen und unsere Lebensgrundlagen ernst nehmen, also eine Minderheit !

Experten sagen, selbst wenn wir sofort aufhörten, neue Klimagase in die Luft zu blasen, wäre die Erderwärmung noch lange nicht vorbei. Also, was bringt es dann überhaupt, wenn sich als Einzelperson einzuschränken, während der Nachbar weiter sein Bier aus der Dose trinkt?

Warum soll ich auf meine Flugreise verzichten, wenn China weiterhin neue Kohlekraftwerke baut? Weil eben jeder einzelne Mensch AUCH eine eigene VERANTWORTUNG hat, für das GANZE, den PLANETEN, die Natur, unsere Lebensgrundlagen und die eigenen KINDER und nächsten Generationen!

Bedeutet nachhaltig leben automatisch Spaßverzicht? NEIN, denn Besitz belastet, macht abhängig und süchtig und damit UNFREI! Und das ewige Shoppen, obwohl die Schränke bereits voller Kleidung, Schuhe und Ramsch sind, macht auch nicht glücklich. Deswegen werden wir ja ständig von der Konzernwerbung dazu genötigt, wieder zu kaufen, auch wenn wir es gar nicht brauchen, nur wegen Modetrends oder einer anderen Farbe!

Preisdumping wohin man schaut. Doch wie sind Jeans für 10 Euro und Computer für wenige 100 Euro möglich? Die Antwort ist in China und Bangladesh zu suchen. Hier arbeiten Menschen zehn Stunden am Tag, sieben Tage lang unter entwürdigenden Bedingungen. Die Schnäppchen werden auf Kosten eines Heers von Billigarbeitern in Schwellenländern gemacht.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s