Appell an Regierung

Große Unternehmen fordern eine verstärkte Klimapolitik

Mehr Klimaschutz, auch in der Coronakrise: Mit diesem Appell haben sich fast 70 deutsche Firmen zum Auftakt des Petersberger Klimadialogs an die Politik gewandt – darunter Thyssenkrupp, Allianz, Otto und Bayer.

Doch ein Jahr danach ist wieder nichts passiert! Wieder ein jahr verloren für die uns alle und vor allem für die jungen Menschen !

Wirtschaftsminister Altmaier boykottiert weiterhin die Energiewende! Verkehrsminister Scheuer boykottiert weiterhin die ökologische Verkehr-, Bau- und Mobilitätswende und Agrarministerin Klöckner verhindert, wie ihre Vorgänger, die notwendige Agrawende ! Dialoge und Appelle nützen da schon lange nichts mehr!

Der internationale 11. Petersberger Klimadialog hat zu Beginn seiner Tagung dazu aufgerufen, den Klimaschutz und den wirtschaftlichen Wiederaufbau nach der Corona-Pandemie zusammen zu denken. Die Beratungen von Klimaministern aus rund 30 Staaten, die sonst in Berlin stattgefunden hätten, werden wegen der Coronakrise als Videokonferenz abgehalten. Die Gestaltung der Wirtschaftsprogramme nach der Krise „wird darüber entscheiden, ob wir beim Klimaschutz wirklich vorankommen“, sagte Bundesumweltministerin Svenja Schulze zum Auftakt.

Angesichts der Erfahrungen der Coronakrise sei es wichtig, „unsere Volkswirtschaften moderner und widerstandsfähiger zu machen“, sagte die SPD-Politikerin. Statt die Nachfrage nach fossilen Verbrennungsmotoren anzukurbeln, müsse es jetzt beispielsweise darum gehen, „in emissionsfreie Mobilität zu investieren“. Während gegen das Coronavirus noch nach einem Impfstoff gesucht werde, seien die notwendigen Mittel gegen die Klimakrise bekannt – „auf diese Investitionen sollten wir jetzt setzen“.

Zum Auftakt der Beratungen haben fast 70 deutsche Unternehmen dazu aufgerufen, nach der Coronakrise „mit einem Klima-Konjunkturprogramm unsere Wirtschaft krisenfester zu machen“. Gerade jetzt gehe es darum, „bei der Klimapolitik auf dem Erreichten aufzubauen und die Ausgestaltung und Umsetzung klimapolitischer Maßnahmen konsequent weiterzuführen“, heißt es in dem Appell, den die Stiftung 2 Grad initiiert hat. Eine ähnliche Forderung hatten zuvor bereits 180 Politiker, Konzernchefs und Experten erhoben, um mit den geplanten Konjunkturhilfen ein nachhaltigeres Wohlstandsmodell zu stärken.

Zu den Unterzeichnern des aktuellen Aufrufs gehören 68 Unternehmen aus unterschiedlichen Branchen, darunter Thyssenkrupp, Allianz, Bayer, E.on, Puma, Otto und Telekom. Zusammen beschäftigen sie nach eigenen Angaben in Deutschland knapp eine Million und weltweit mehr als drei Millionen Menschen und stehen für einen globalen Umsatz von etwa einer Billion Euro. Die Unternehmen fordern, eine ambitionierte Klimapolitik zum „zentralen Bestandteil“der Wirtschafts- und Industriepolitik nach der Coronakrise zu machen. 27.04.2020

Quelle: https://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/petersberger-klimadialog-68-unternehmen-fordern-trotz-corona-krise-ambitioniertere-klimapolitik-a-41436751-b387-43e9-84b5-160284c7252f

Und ein Jahr danach? Nichts, aber auch keine einzige Gesetzes- oder sositige Initiative der Bundesregierung unter CDU/CSU-Führung!

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