UN: sofortiges Handeln ist NOT-wendig!

Die Vereinten Nationen, UN, mahnen: die Nationen der Welt müssen sofort und gemeinsam handeln, um den eigenen drohenden Untergang und den Ruin des Planeten Erde und damit der eigenen Lebensgrundlagen zu verhindern!

Die Unterzeichner-Staaten des Pariser Abkommens wollen bis 2030 die Erderwärmung auf unter zwei Grad halten. Ein Ziel, welches nach derzeitigen Prognosen krachend zu scheitern droht. Ausgerechnet die Corona-Krise bietet laut der UN noch eine Chance – wenn die richtigen Prioritäten gesetzt werden.

Die Welt hinkt, den Vereinten Nationen zufolge, den Zielen des Pariser Klimaschutzabkommens hinterher – könnte sie aber mit großer Anstrengung noch erreichen. Bisher steuerten die Staaten weiterhin auf etwa drei Grad Temperaturanstieg zu, statt wie im Klimaabkommen angepeilt, deutlich unter zwei Grad zu bleiben, heißt es in einem veröffentlichen UN-Bericht.

Wenn im Zuge der Corona-Pandemie die Wiederaufbauprogramme für die Wirtschaft auf Klimaschutz setzen, könne der bisher für 2030 absehbare Treibhausgas-Ausstoß aber bis zu einem Viertel niedriger ausfallen – und die Welt damit dem sogenannten Zwei-Grad-Ziel näher bringen. Selbst die Begrenzung der Erderwärmung auf 1,5 Grad, die der Klimaforschung zufolge das Risiko katastrophaler Wetterextreme deutlich verringern würde, sei noch erreichbar, teilte das UN-Umweltprogramm Unep mit.

Hin zur „grünen“ Wirtschaft?

Dafür brauche es aber schnelleren und stärkeren Klimaschutz, „grüne“ Wirtschaftsprogramme und die Pläne zur Klimaneutralität müssten in die offiziellen nationalen Zusagen im Rahmen des Pariser Abkommens integriert werden. Am Donnerstag und Freitag beraten die EU-Staaten über ein höheres Klimaziel für das Jahr 2030, bevor am Samstag auf einem digitalen Klimagipfel viele Staats- und Regierungschefs ihre Fortschritte und Pläne im Klimaschutz präsentieren.

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Panorama 01.12.20 Amazonas-Abholzung in Brasilien Zerstörung der „Grünen Lunge“ schreitet massiv voran

Am Samstag ist es zudem genau fünf Jahre her, dass fast alle Staaten der Welt sich in Paris darauf verständigt haben, die Erderwärmung auf unter zwei Grad zu begrenzen. Dass die Corona-Pandemie den Treibhausgas-Ausstoß in diesem Jahr um bis zu sieben Prozent gedrückt hat, hat auf den Klimawandel einen „vernachlässigbaren Einfluss“, heißt es im Bericht. Bis 2050 werde der Temperaturanstieg dadurch nur um 0,01 Grad reduziert.

„Das Jahr 2020 ist dabei, eines der bisher wärmsten seit Beginn der Aufzeichnungen zu werden, während Großbrände, Stürme und Dürren weiter für Chaos sorgen“, teilte die Chefin des UN-Umweltprogramms, Inger Andersen, mit. Die Lücke zwischen den internationalen Klimaschutzbemü-hungen und den Zielen des Pariser Abkommens, klaffe zur Zeit noch weit.

Seit 2010 stieg der Treibhausgas-Ausstoß weltweit im Schnitt um 1,4 Prozent pro Jahr, 2019 war das Plus mit 2,6 Prozent aufgrund vieler Waldbrände größer. Greenpeace-Chefin Jennifer Morgan sagte, der Abstand zwischen dem, was passiere, und dem, was sein müsse, scheine in diesem Jahr durch die Pandemie zwar kleiner zu werden. „Aber man würde sich trotzdem noch schämen, diesen Bericht seinen Kindern zu zeigen.“

In der Pflicht stehen dem UN-Bericht zufolge auch private Verbraucher: Rund zwei Drittel der globalen Emissionen gehen demnach auf den Konsum von Privatleuten zurück. Dabei produziert das eine reichste Prozent der Weltbevölkerung mehr als doppelt so viele Treibhausgase wie die ärmsten 50 Prozent – und trägt damit besondere Verantwortung.

Quelle: ntv.de, mdi/dpa

https://www.n-tv.de/politik/UN-Nur-ein-Kraftakt-kann-Klimaziele-retten-article22225225.html

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