Warum tun wir uns beim Umweltschutz so schwer?

https://www.br.de/mediathek/podcast/embed?episode=1794329

Die Psychologie des Menschen und der Klimawandel – das passt schlecht zusammen. Aber warum ist das so? Warum verdrängt der Mensch lieber und schaut wissend weg? Eine Spurensuche in die Klimapsychologie.

https://www.br.de/mediathek/podcast/aktuelle-interviews/warum-faellt-es-so-schwer-nachhaltig-zu-leben-dr-christoph-nikendei-traumapsychologe-1/1829071

Dumm und krank?

Es gibt eine Korrelation zwischen mangelnder Intelligenz, eigenem ungesunden Verhalten, Suchtabhängigkeit, Krankheit. Also sollten die Politiker, die doch auch für ein gesundes Volk verantwortlich sein wollen, nicht die Zucker-, Tabak-, Alkohol-, Agrarindustrie und die Massentierhal-tung subventionieren, sondern die Gesundheitserziehung des Volkes, auch schon bei den werdenden Eltern (siehe das Stichwort „Epigenetik“) und deutlich in den Kitas und Schulen (Lehrpläne anpassen).

Die Freiheit, das eigene dumme und selbstzerstörerische Verhalten den eigenen Kinder als Vorbild zu vermitteln, ist eine gefährliche, zerstörerische und dumme „Freiheit“, die eine Gesellschaft zerstört, genauso wie eine antihumanistische, asoziale, antidemokratische Haltung und Verhalten.

Es kann eben nicht mehr jeder und jede machen und tun was man gerade will, da jeder Mensch in natürlichen und sozialen Abhängigkeiten steckt, die ihm auch dienen! Gerade aber Menschen, die in ihrem Leben bereits Kränkungen erfahren und einen Minderwertigkeitskomplex „erworben“ haben, sind anfällig für krankmachende Denk- und Verhaltensweisen, gegenüber sich selbst und sogar gegenüber ihren eigenen Kindern und Partnern.

Es ist ein bekanntes Phänomen: Intelligenz, Gesundheit und Risiko eines frühen Todes hängen zusammen. Was aber sind die Gründe dafür? Eine relativ junge Disziplin sucht Antworten: Kognitive Epidemiologie Dazu:

https://www.faz.net/aktuell/wissen/geist-soziales/frueher-tod-gefaehrdet-mangelnde-intelligenz-die-gesundheit-17290408.html?utm_source=pocket-newtab-global-de-DE

In Dänemark gibt es sogar das Fach „Lebensglück“ und wie wir dies als Volk und Nation, als Weltgemeinschaft, als irdische Spezies erreichen! Denn Glück wirkt nicht nur für uns, sondern wirkt viel besser, wenn wir es teilen, mit anderen Menschen und uns als vernetzte Wesen mit allen Lebewesen sehen, wie im Film Pandora es eindrücklich gezeigt wird!

Die eigene Gesundheit kann, wie das alltägliche Konsumverhalten und dem damit verbundenen großen Verbrauch von Energien und Naturrohstoffen, nur in Zusammenhang mit allen anderen Mitmenschen gesehen haben. Denn durch unser verschwenderisches und auch ungesundem Verbrauchsverhalten, verzehren wir die Lebensgrundlagen von uns selbst und die der eigenen Nachkommen! Nur krankhafte Narzißten, Ignoranten, Egozentriker, verdrängen die Auswirkungen des eigenen Verbrauchs- und Konsum-Verhaltens.

Wir müssen endlich erkennen, dass wir mit allen und allem zusammenhängen. NICHTS was wir tun, tun wir nur für uns selbst, sondern hat massive Auswirkungen auf alle Mitmenschen, Mittiere, Mitpflanzen, sogar auf einen ganzen Planeten und sogar auf die noch nicht geborenen Menschen in der Zukunft!

Es fehlt an der Erziehung zu einem vernetzten Denken und zu einem planetaren Bewußtsein! Wo sind diese Vorbilder?

Kaufen macht glücklich ?

Konsum oder Verzicht. Warum kaufen nur kurzfristig glücklich macht! und wir alle süchtig gemacht wurden, damit die Unternehmen weiter ihren Schrott an uns verkaufen können

Ein Film „Wer wir waren“; Einfach mal die Welt retten – wie soll das denn gehen? zeigt Hintergründe im ZDF, Sendung „Aspekte“

Gute Vorbilder reichen nicht! Anders leben – nachhaltige Zukunftsprojekte

https://www.zdf.de/kultur/aspekte/weniger-kaufen-100.html

Grün kaputt ? Natur sorgt für Glücksgefühle

Natur macht glücklich – je wilder sie ist, desto besser gefällt sie uns. Die biologische Vielfalt steigert unser Wohlbefinden und unsere Lebensqualität. Dies zeigt die Naturbewusstseinsstudie 2019.

Komisch nur, dass dies bis zu einigen Gartenbesitzern noch nicht durchgedrungen ist. Wie sonst erklärt sich der katastrophale Trend zu mehr Stein-Wüsten in den deutschen Vorgärten, angefeuert durch die aggressive Steinindustrie und die Baumärkte, denen es wieder mal nur um Umsatz und Geldvermehrung geht?

Die Freiheit mit jedem Mist Geld zu verdienen und damit die Natur und die eigenen Lebensgrundlagen zu zerstören, muss endlich beschränkt werden!

Der Film „Grün kaputt“ von Dieter Wieland von 1983 ist aktueller denn je und die Konsumbürger und Gartenbesitzer in Deutschland sind fauler und dümmer genauso als vor 4o Jahren! Nichts gelernt!

Schaut euch doch mal bei euch im eigenen Garten oder bei euren Nachbarn um! Alles sauber geleckt, nur kein Laub liegenlassen, was so wichtig wäre für die Humusbildung! Und mit dem Rasenmäher und -Trimmer über die letzten aufsässigen Grashalme und Pflanzen hinterher!

Alles ausrotten und begradigen, was nicht ins Schema der Konsumzombies und Baumärkte passt!

Natur ? – bloß nicht bei mir! Igitt! Dieser Hass auf Bäume, Sträucher, Natur ist so extrem geworden, dass man mit Recht sagen kann, wir sind krank, krank vor Geldgier und von uns und unser eigenen Natur entfremdet!

Therapie? Nicht in Sicht! Oder geht ihr zu euren Nachbarn und zeigt ihm den Film „Grün kaputt“ ?

Wie wichtig die Natur für uns selbst ist, haben wir Konsumbürger anscheinend verdrängt. Wie kann man diese Verdrängung wieder ins Bewußtsein bringen? Informationen wären ein Anfang.

https://www.bundesforste.at/uploads/publikationen/WasserWege_Gesundheit.

Fleischesser verfressen ihre eigenen Lebensgrundlagen

Immer mehr Wälder, vor allem in Brasilien und Südamerika werden wegen der Massentierhaltung und dem hohen Wurst- und Fleischkonsum der Konsumenten in den Industrieländern, abgeholzt, zerstört, ausgebeutet. Wo vorher eine Vielfalt an Leben herschte, gibt es jetzt nur noch kilometerlange Monokulturen von Soja, welches die Menschen nicht selbst essen, sondern vorwiegend den Nutztieren verfüttert wird!

Welch Verschwendung, die nur weiteren Hunger in der Welt schafft!

Eigentlich müsste der brasilianische Präsident sofort vor den Internationalen Menschrechtsgerichtshof gestellt werden, weil er die „Grüne Lunge“ der Menschheit wegen kurzfristiger Geldvermehrung und den Profiten seiner Agramafia, an denen er und seine Amigos kräftig verdienen, zerstören lässt!

Könnte man den Typen mal bitte seines Postens entheben und absetzen? Das Militär entmachtet doch auch anderswo die Regierung, wie z.B. in Myanmar. Wer entmachtet solche gefährliche Präsidenten wie Bolsonaro?

Diese Person ist ein egozentrischer Zerstörer allen Lebens, auch seines Volkes, weil nur die Großgrundbesitzer und die Agrarmafia von der Ausbeutung finanziell profitieren!

Denn wenn ein Großteil der Sojabohnen als Futter für Tiere ihren Einsatz finden, sind Fleisch- und Milchprodukte, sowie deren Konsumenten, also WIR, mitschuldig an der Zerstörung des brasilianischen Regenwalds. Zwischen 1990 bis 2013 ist der globale Fleischverbrauch laut dem Bundesamt für Statistik um 29 Prozent gestiegen. 76 Kilogramm Fleisch isst ein Deutscher pro Jahr, auch wenn der Konsum von Wurst in den letzten Jahren in Deutschland etwas zurückgegangen ist. Hülsenfrüchte, zu denen auch Sojabohnen zählen, verbraucht ein Mensch hierzulande im Schnitt jährlich 1,3 Kilo.

Untermauert wird das von einer aktuellen Studie des Umweltbundesamtes. Fleisch schneidet in der Klimabilanz am schlechtesten ab. Das Umweltbundesamt rechnet vor, dass bei der Produktion eines Kilos Fleischersatzes auf Sojabasis 2,8 Kilogramm Treibhausgase ausgestoßen werden – für ein Kilo Rindfleisch dagegen 30,5 Kilo.

Also auch Unternehmen und Verbraucher in Deutschland tragen eine Mitschuld an der Entwaldung. „Für den Anbau von Futtermittelsoja, Kakao und Rindfleisch, das in die EU importiert wird, wird oft Wald vernichtet. „Statt nur mit dem Finger auf Regierungen und Landwirte in Entwaldungshotspots zu zeigen, müssen wir uns ebenfalls an die eigene Nase fassen“, sagte die Programmleiterin Wald beim WWF Deutschland, Susanne Winter.

Doch die Konsumenten checken nicht mal die einfachsten Zusammenhänge und verdrängen ihr eigenes zerstörerisches Denken und Verhalten. Als ob es in Deutschland ein „Lebensrecht“ auf Wurst gäbe ! Schon mal an die eigene Gesundheit gedacht? Wie kann man nur so verantwortungslos auch für sich dahin konsumieren, alles verdrängen und auf die Menschen einen Hass haben, die die Zusammenhänge aufdecken ?

Wir tragen also eine Mitschuld! Lassen wir die Gammelwurst und das Fleisch im Supermarktregal liegen! Oder wollen wir unsere eigene Zukunft und vor allem die unserer Kinder verfressen?

Noch nicht gecheckt? Die Ressourcen auf unserer Erde sind begrenzt! Also hilft nur ein Ende der Verschwendung und der Dekadenz. Und es ist dekadent und sehr ineffizient, wertwolle Nahrungsmittel, wie Hülsenfrüchte, nicht selbst zu essen, sondern die Nutztiere damit zu mästen!

Selbstverständlich müsste eine Umstellung der Ernährungsgewohnheiten, Gewohnheiten also, die sich seit etwa 60 Jahren im Gehirn der Industriebürger und Konsumenten verfestigt hat, auch durch aggressive Werbung der Ernährungs-, Fleisch-, Agrarindustrie, durch die Politiker flankierend unterstützt werden, z.B. über den Preis und die Steuern.

Denn wenn gesunde und umweltverträgliche Nahrungsmittel deutlich billiger sind, werden sich auch die Verbraucher umstellen! Preis schlägt Gewohnheit!

Informationen, Wissen und Vernunft reichen zwar nicht allein, um bei der Masse die Gewohnheiten zu verändern! Förderlich aber wäre schon, wenn der Verbrauch der Ressourcen und die Verursachung von Abgasen, z.B. CO2 und und andere Schäden und Gifte durch ein Produkt, direkt auf der Verpackung der Nahrungsmittel und anderer Produkte im Supermarkt stehen würde!

Eine weitere Studie der University of Oxford zeigt, dass eine vegane Ernährung den ökologischen Fußabdruck um bis zu 73 % reduziert, – also kann jeder Einzelne als Konsument deutlich selbst dazu beitragen, ob man die eigenen Lebensgrundlagen zerstört, oder nicht.

Und das mit nur EINER einzigen Verhaltensänderung!

https://vegconomist.de/studien-und-zahlen/studie-zeigt-vegane-ernaehrung-reduziert-co2-fussabdruck-um-73/

Sterbehilfe

Neuregelung der Sterbehilfe: Weitere übergreifende Initiative im Bundestag:              Für die Neuregelung der Sterbehilfe gibt es eine weitere fraktionsübergrei-  fende Initiative. Diese hat dazu Eckpunkte vorgelegt und lädt zu einer Dis-  kussion am 20. April. Die Gruppe von Parlamentariern will das Recht auf einen freiverantwortlchen Suizid und das Recht der Inanspruchnahme Dritter respektieren. Andererseits sollen gefährdete Gruppen vor Einflüssen auf die Freiheit ihrer Willensentscheidung geschützt werden.       Das Bundesverfassungsgericht hatte im Februar 2020 ein Verbot der ge-schäftsmäßigen Sterbehilfe gekippt.

Wie entscheiden? Wenn Sie alt und nahezu unheilvar krank sind, würden sie den Freitod wählen, oder sich an die Apparate der Medizin hängen und dahin siechen wollen?

Sinnvoller wäre doch wohl der Ausbau der Hospizstellen und die Einführung der Ausbildung zum Sterbebegleiter. UND: die Tabuisierung und Abschiebung der Alten zum Sterben ins Altenheim oder Krankenhaus muss beendet werden! Der TOD und die Schwerstkranken und Sterbenden müssen zuhause sterben können, mit professioneller Sterbehilfe der Angehörigen. DAS wäre ein würdiger Tod, den auch die Kinder und Enkel miterleben sollten. Das würde dem eigenen Leben der Angehörigen einen anderen Sinn geben, als nur Shoppen und Verdrängung, wenn man die Endlichkeit in jeder Familie miterleben könnte

Fast Möbel

Wegwerf-Möbel, Wegwerf-Kleidung, Wegwerf-Lebensmittel, Wegwerf-Medikamente, Wegwerf-E-Geräte …. Sind wir total verrückt geworden mit unserem Konsum ?

Fast Furniture

Neuer Trend, frische Farben, hipper Style: die Möbelriesen und -ketten legen immer wieder nach, locken mit Schleuderpreisen, der Umsatz muss ja wieder gesteigert werden. So wird das Mobiliar zur Massenware. Was früher noch ein Leben lang gehalten hat, ist heute, wie eigentlich alles, was wir produzieren und kaufen, nur ein Trend, den man bald wieder wegwirft! Nicht deswegen, weil es kaputt und nicht mehr zu reparieren wäre, NEIN. NUR aus Mode!

Woher das Holz, die Farben und Rohstoffe für all diese Möbel stammt, welche Folgen der enorme Holzbedarf für die Natur hat und wie rasant der Möbel-Müllberg wächst – darüber machen sich viele Verbraucher keine Gedanken. Konditionierte Konsumzombies schalten bei allen Sachen, die man kaufen kann, ob Kleidung, Lebensmittel, elektonische Unterhaltungs- und Haushaltsgeräte, auch Autos, oder Möbel, ihr Gehirn ab. Nicht der Nutzen oder die Qualität ist wichtig, nur ein MODE-trend!

https://www.3sat.de/wissen/nano/210407-sendung-nano-102.html

Umweltfreundlich leben

Nachhaltig leben ist machbar: Müll trennen, auf Plastik verzichten, grünen Strom beziehen, faire Kleidung kaufen oder vegan leben, auf Abgase durchs Autor, Schiffs- und Flugreisen verzichten. Geht Klimaschutz auch im Kleinen? Sicherlich, aber wenn es nicht die Massen in denIndusstrieländern machen, wird sich nichts ändern, meinen die Klimaaktivisten, die wochenlang in Bäumen leben und bewußt auf vieles verzichten.

Deswegen müssen de Rahmenbedingungen endlich von den Politikern weltweit so geändert werden, dass sich reparieren wieder lohnt, biologisch angebaute Nahrungsmittel und z.B. fair-regional-biologisch produzierte Kleidung, preislich deutlich billiger und bequemer zu kaufen ist.

Sonst konsumieren wieder nur die wenigen Verbraucher, die ihre Verantwortung im Alltag für die nächsten Generationen und unsere Lebensgrundlagen ernst nehmen, also eine Minderheit !

Experten sagen, selbst wenn wir sofort aufhörten, neue Klimagase in die Luft zu blasen, wäre die Erderwärmung noch lange nicht vorbei. Also, was bringt es dann überhaupt, wenn sich als Einzelperson einzuschränken, während der Nachbar weiter sein Bier aus der Dose trinkt?

Warum soll ich auf meine Flugreise verzichten, wenn China weiterhin neue Kohlekraftwerke baut? Weil eben jeder einzelne Mensch AUCH eine eigene VERANTWORTUNG hat, für das GANZE, den PLANETEN, die Natur, unsere Lebensgrundlagen und die eigenen KINDER und nächsten Generationen!

Bedeutet nachhaltig leben automatisch Spaßverzicht? NEIN, denn Besitz belastet, macht abhängig und süchtig und damit UNFREI! Und das ewige Shoppen, obwohl die Schränke bereits voller Kleidung, Schuhe und Ramsch sind, macht auch nicht glücklich. Deswegen werden wir ja ständig von der Konzernwerbung dazu genötigt, wieder zu kaufen, auch wenn wir es gar nicht brauchen, nur wegen Modetrends oder einer anderen Farbe!

Preisdumping wohin man schaut. Doch wie sind Jeans für 10 Euro und Computer für wenige 100 Euro möglich? Die Antwort ist in China und Bangladesh zu suchen. Hier arbeiten Menschen zehn Stunden am Tag, sieben Tage lang unter entwürdigenden Bedingungen. Die Schnäppchen werden auf Kosten eines Heers von Billigarbeitern in Schwellenländern gemacht.

Fast Meat

Billiges Industrie-Fleisch

Die Deutschen kaufen gerne billiges Fleisch – selten haben sie weniger Geld für Lebensmittel ausgegeben. Für viele sind die kleinen Lebensmittelpreise Grundlage ihres Wohlstandes. Der Verzehr von Fleisch gilt als ein Zeichen von Reichtum. Rund 60 Kilogramm Fleisch verschlingen deutsche Verbraucher*innen im Durchschnitt pro Jahr. An Ostern und Weihnachten besonders beliebt: Rindfleisch aus Südamerika. Das günstige Stück Filet wird zugleich mit dem Image von besonders umweltfreundlicher Produktion beworben. Denn im Gegensatz zur europäischen Rinderhaltung stehen auf den weiten Wiesen Brasiliens die Rinder ganzjährig auf der Weide. Auch politisch ist der Import von Rindfleisch aus Südamerika gewünscht: Das Handelsabkommen Mercosur wird seit 20 Jahren verhandelt und wurde während der portugiesischen EU-Ratspräsidentschaft unter „Dach und Fach gebracht“.

Was aber bedeutet die Produktion für heimische Landwirtinnen und Landwirte? „betrifft“-Reporter ist zu Gast bei Kurt Meyer, einem Landwirt in Niedersachen, der rund 1000 Rinder hält und für den konventionellen Markt produziert. In den vergangenen Jahren musste er beobachten, wie immer mehr Landwirtinnen und Landwirte in der Umgebung aufgegeben haben und ihre Höfe verkaufen mussten. Auch für ihn werden die Arbeitsbedingungen seit Jahren immer schlechter. Seit er sich freiwillig für eine artgerechte Tierhaltung einsetzt und seine Rinder auf Stroh hält, gerät sein Hof in eine wirtschaftliche Schieflage, denn der Preis, zu dem er verkaufen kann, bleibt bei steigenden Kosten unverändert. MARKT eben!

Um zu verstehen, unter welchen Bedingungen Rindfleisch in Südamerika produziert wird, fahren „betrifft“-Autorin Tatjana Mischke und Valentin Thurn nach Brasilien. Das Land, in dem mehr Rinder als Menschen leben, ist einer der größten Fleisch-Produzenten auf dem internationalen Markt. Grundlage für den Erfolg ist billiges Weideland. Aber während für die Bäuerinnen und Bauern in der EU strenge Umweltstandards gelten, wird in Brasilien nach wie vor billiges Fleisch auf Kosten von Menschen, Tieren und unserer Umwelt erzeugt.

Entgegen der bestehenden Umweltgesetze werden Regenwald abgebrannt und wertvolle Feuchtgebiete zerstört. In dem Pantanal, dem größten Feuchtgebiet weltweit, begleiten „betrifft“ Wissenschaftler, die nach den verheerenden Bränden in der vergangenen Saison, die toten Tiere zählen.

Es werden auch Kleinbäuerinnen und Kleinbauern vertrieben, um auf dem abgebrannten Land Rinder zu halten oder Soja anzubauen. Oder ihnen mit Gewalt das Land abgenommen! Wissenschaftler*innen, Ärzt/innen, sowie Menschenrechtler*innen berichten von ihrer alltäglichen Auseinandersetzung mit Brasiliens größtem Industriezweig: Der Agrarindustrie.

Präsident Bolsonaro verhökert damit die Lunge des Planeten unserer Lebensgrundlagen, wieder nur wegen Geldwachstum, der nicht beim Volk ankommt, sondern nur ihm und seinem Mafia-Clan reicher und mächtiger macht! Und dann spielt er noch den evangelikalen Super-Christen und die Masse fällt darauf herein, wenn er von Jesus redet und gleichzeitig ihre Lebensgrundlagen und sein Volk immer stärker ausbeutet!

Epigenetik

https://www.br.de/mediathek/video/alpha-thema-gespraech-10032021-faszination-epigenetik-vom-gedaechtnis-der-gene-av:5d5d61d367b0dc001a73ace1

https://www.br.de/radio/bayern2/sendungen/radiowissen/epigenetik-erbgut-gene-100.html

Mütter geben an ihr Kind das Muster weiter, nach dem Zellen ihre Gene an- und abschalten. Sozusagen das Gedächtnis des Erbmaterials. Auch traumatische Erlebnisse, Stress, prägen sich in den Genen und Gehirnzellen ein.

Viele Gene lassen sich nachweislich an- und abschalten – etwa durch traumatische Erlebnisse, falsche Ernährung, Bewegungsmangel oder Alkohol, Nikotin und andere Drogen.

Alle Menschen aller Ebenen haben eine Verantwortung durch den Lebensstil, nicht nur für sich, sondern für die gesamte Mitwelt, Natur und für die Nachkommen, und zwar schon weit vorher, bevor sie Eltern werden wollen!

Aber vor allem die Politiker, ob kommunal oder global haben eine große Verantwortung für die Prägung der Gene der Menschen, da sie den Rahmen des Alltags festlegen für die Bürger!

In welchem Rahmen leben die Menschen, sozial wie biologisch? zunehmende Gewalt, Hass, Hetze, Mikroplastik, verschmutzter Luft mit Autoabgasen, verseuchtem Trinkwasser mit Pestiziden, verseuchten Böden, auf denen unsere Lebensmittel wachsen! Und ganz wenige Politiker wollen das ändern. Die meisten sind dem Konsum-Wachstum, Umsatz, der Geldvermehrung hörig!

Wie krank ist das denn? Die Wachstumsprediger und Verdränger sind die Totengräber ihrer eigenen Kinder und Enkel!

Lebt gesund, nicht nur für euch und mischt euch politisch ein, denn die Gifte produzieren die Unternehmen! Ob Stress oder Zufriedenheit, ob arm oder reich, ob Liebe oder Gewalt, ob Zucker, das Heroin der Armen, ob Alkohol, Nikotin, alles findet sich in den Genen wieder und prägt eure Gene und damit auch eure Kinder!

Ob Belastungen und Stress, oder Geborgenheit und Liebe, das stresst nicht nur euch, das macht nicht nur euch Freude, sondern das wird in euren Genen abgelegt und prägt eure Kinder und Enkel.

Alles was ihr esst, welche Kleidung ihr tragt, welche Produkte ihr in eurer Wohnung habt, wie ihr euch bewegt und all das prägt eure Gene und all das gebt ihr an eure Kinder weiter! Ihr prägt mit jedem TAG EUCH und eure möglichen Kinder! Ihr prägt mit jedem Bissen, den ihr esst, mit allem, was ihr tut, euch selbst und eure Kinder!

Umso wichtiger wäre es, das ihr euch nicht mehr von der Mode, der Konsum-, Bekleidungs-, Auto-, Elektrogeräte-, Ernährungsindustrie und deren Konzernwerbung beeinflussen lasst, sondern eure eigenen Gene im Mittelpunkt für euer Leben anseht!

Eure ganzen Konsumprodukte sind nur Ersatzbefriedigungen und machen euch nicht besser, sie geben euch nicht mehr Selbstwertgefühl, und nur von den Menschen falsche Anerkennung, die sich genauso dumm seid wie ihr, weil ihr denkt, ihr seid mit Konsum und Geld glücklich zu machen!

Kümmert euch lieber um eure Gene und damit auch um eure Gesundheit und damit auch um die Nachkommen und damit auch um den Planeten, die Natur, deren Teil ihr seid! Oder wollt ihr noch mehr Plastik fressen ?

Es gibt kein Schicksal! Ihr bestimmt eure Gene, euer Leben und eure Nachkommen mit jeder Tätigkeit, mit jedem Essen, mit jedem Ding, was ihr in den Körper bringt über die Atemluft, das was ihr trinkt, über die Ernährung, über die Haut, was ihr am Körper tragt. Schon weit vor der Befruchtung von Eizelle und Samenzelle, die voller veränderbaren Gene und Chromosomen stecken!

Mit den Erkenntnissen der Epigenetik ist klar geworden: Umwelt und Anlage sind keine Gegenspieler. Die Wirkung der Erbanlagen des Menschen wird vielmehr unmittelbar beeinflusst durch die Erfahrungen, die ein Individuum macht, wie zum Beispiel durch seine Umweltbedingungen. Diese hinterlassen Markierungen an Genen, die zum An- oder Abschalten von DNA-Sequenzen  führen. Dies ist sowohl eine Chance wie eine Verpflichtung für Individuum und Politiker.

In den 1990er-Jahren machte das Humangenomprojekt Furore mit der Erwartung, das menschlichen Erbgut zu entschlüsseln. Aber erst die Epigenetik liefert heute den Schlüssel zu seinem Verständnis – und sie hat einen alten Streit beiseite gefegt: Nicht Umwelt oder Erbanlagen, sondern beide zusammen formen die Person. Traumata im Leben eines Menschen können „gemerkt“ und an die nächsten Generationen weitergegeben werden. Die gute Nachricht: Der Mensch kann seine DNA positiv beeinflussen.

Eine Aufgabe auch der Politiker auf allen Ebenen!

https://www.br.de/mediathek/video/campus-doku-das-gen-gedaechtnis-sind-traumata-vererbbar-av:5c5c57c6fe1d6b00181a8a12