Fleischesser verfressen ihre eigenen Lebensgrundlagen

Immer mehr Wälder, vor allem in Brasilien und Südamerika werden wegen der Massentierhaltung und dem hohen Wurst- und Fleischkonsum der Konsumenten in den Industrieländern, abgeholzt, zerstört, ausgebeutet. Wo vorher eine Vielfalt an Leben herschte, gibt es jetzt nur noch kilometerlange Monokulturen von Soja, welches die Menschen nicht selbst essen, sondern vorwiegend den Nutztieren verfüttert wird!

Welch Verschwendung, die nur weiteren Hunger in der Welt schafft!

Eigentlich müsste der brasilianische Präsident sofort vor den Internationalen Menschrechtsgerichtshof gestellt werden, weil er die „Grüne Lunge“ der Menschheit wegen kurzfristiger Geldvermehrung und den Profiten seiner Agramafia, an denen er und seine Amigos kräftig verdienen, zerstören lässt!

Könnte man den Typen mal bitte seines Postens entheben und absetzen? Das Militär entmachtet doch auch anderswo die Regierung, wie z.B. in Myanmar. Wer entmachtet solche gefährliche Präsidenten wie Bolsonaro?

Diese Person ist ein egozentrischer Zerstörer allen Lebens, auch seines Volkes, weil nur die Großgrundbesitzer und die Agrarmafia von der Ausbeutung finanziell profitieren!

Denn wenn ein Großteil der Sojabohnen als Futter für Tiere ihren Einsatz finden, sind Fleisch- und Milchprodukte, sowie deren Konsumenten, also WIR, mitschuldig an der Zerstörung des brasilianischen Regenwalds. Zwischen 1990 bis 2013 ist der globale Fleischverbrauch laut dem Bundesamt für Statistik um 29 Prozent gestiegen. 76 Kilogramm Fleisch isst ein Deutscher pro Jahr, auch wenn der Konsum von Wurst in den letzten Jahren in Deutschland etwas zurückgegangen ist. Hülsenfrüchte, zu denen auch Sojabohnen zählen, verbraucht ein Mensch hierzulande im Schnitt jährlich 1,3 Kilo.

Untermauert wird das von einer aktuellen Studie des Umweltbundesamtes. Fleisch schneidet in der Klimabilanz am schlechtesten ab. Das Umweltbundesamt rechnet vor, dass bei der Produktion eines Kilos Fleischersatzes auf Sojabasis 2,8 Kilogramm Treibhausgase ausgestoßen werden – für ein Kilo Rindfleisch dagegen 30,5 Kilo.

Also auch Unternehmen und Verbraucher in Deutschland tragen eine Mitschuld an der Entwaldung. „Für den Anbau von Futtermittelsoja, Kakao und Rindfleisch, das in die EU importiert wird, wird oft Wald vernichtet. „Statt nur mit dem Finger auf Regierungen und Landwirte in Entwaldungshotspots zu zeigen, müssen wir uns ebenfalls an die eigene Nase fassen“, sagte die Programmleiterin Wald beim WWF Deutschland, Susanne Winter.

Doch die Konsumenten checken nicht mal die einfachsten Zusammenhänge und verdrängen ihr eigenes zerstörerisches Denken und Verhalten. Als ob es in Deutschland ein „Lebensrecht“ auf Wurst gäbe ! Schon mal an die eigene Gesundheit gedacht? Wie kann man nur so verantwortungslos auch für sich dahin konsumieren, alles verdrängen und auf die Menschen einen Hass haben, die die Zusammenhänge aufdecken ?

Wir tragen also eine Mitschuld! Lassen wir die Gammelwurst und das Fleisch im Supermarktregal liegen! Oder wollen wir unsere eigene Zukunft und vor allem die unserer Kinder verfressen?

Noch nicht gecheckt? Die Ressourcen auf unserer Erde sind begrenzt! Also hilft nur ein Ende der Verschwendung und der Dekadenz. Und es ist dekadent und sehr ineffizient, wertwolle Nahrungsmittel, wie Hülsenfrüchte, nicht selbst zu essen, sondern die Nutztiere damit zu mästen!

Selbstverständlich müsste eine Umstellung der Ernährungsgewohnheiten, Gewohnheiten also, die sich seit etwa 60 Jahren im Gehirn der Industriebürger und Konsumenten verfestigt hat, auch durch aggressive Werbung der Ernährungs-, Fleisch-, Agrarindustrie, durch die Politiker flankierend unterstützt werden, z.B. über den Preis und die Steuern.

Denn wenn gesunde und umweltverträgliche Nahrungsmittel deutlich billiger sind, werden sich auch die Verbraucher umstellen! Preis schlägt Gewohnheit!

Informationen, Wissen und Vernunft reichen zwar nicht allein, um bei der Masse die Gewohnheiten zu verändern! Förderlich aber wäre schon, wenn der Verbrauch der Ressourcen und die Verursachung von Abgasen, z.B. CO2 und und andere Schäden und Gifte durch ein Produkt, direkt auf der Verpackung der Nahrungsmittel und anderer Produkte im Supermarkt stehen würde!

Eine weitere Studie der University of Oxford zeigt, dass eine vegane Ernährung den ökologischen Fußabdruck um bis zu 73 % reduziert, – also kann jeder Einzelne als Konsument deutlich selbst dazu beitragen, ob man die eigenen Lebensgrundlagen zerstört, oder nicht.

Und das mit nur EINER einzigen Verhaltensänderung!

https://vegconomist.de/studien-und-zahlen/studie-zeigt-vegane-ernaehrung-reduziert-co2-fussabdruck-um-73/

Mafia und Korruption

Europol-Analyse: Organisiertes Verbrechen nimmt deutlich zu                      Das organisierte Verbrechen breitet sich nach einem Bericht von Europol immer weiter in allen Bereichen der Europäischen Union aus. Noch nie sei  die Bedrohung der Bürger in der EU so groß gewesen,  warnte die Polizei-behörde.                                                         Die Gefahr sei groß, dass Kriminelle auch die Corona-Pandemie und die langfristigen wirtschaftlichen und sozialen Folgen ausnutzen würden. Dies  könnten „ideale Bedingungen“ für Verbrecher und Mafia sein, um Bürger, Unternehmen und öffentliche Instanzen ins Visier zu neh-   men, hieß es.  

Was tun ? Wir und unsere Kinder bekommen ja täglich Egozentrik und Gier vorgelebt, vor allem von den sogenannten CHRISTLICHEN Parteien, siehe die Korruptionen der letzten Wochen von CSU/CDU-Politiker!

Also warum nicht auch nur auf Geldgier setzen und rausholen vom Staat, was geht ? Gemeinschaft? soziales Miteinander auch über die Kleinfamilie hinaus? Solidarität mit allen Menschen auf der Erde? Menschenrechte für alle? Ach was! Alles Blödsinn von gestern!

Agrar-Industrie

Donnerstag, 3sat, 20.15 Uhr und Mediathek

In unserer auf Massenerträge ausgelegten Agrarwirtschaft wird der Boden nicht nur beackert, sondern auch ausgelaugt. So wirken Überdüngung und Pestizide auf die Umwelt und den Menschen absolut schädlich und giftig!

Die Böden sind im Dauerstress und damit die Mikroorganismen, die die Fruchtbarkeit der Böden ausmachen. Fruchtbare Äcker sind ein sehr kostbares Gut – und lebenswichtig für unsere Ernährung. Der jahrzehntelange Einsatz von Chemie ist katastrophal. Pestizide sorgen für Artensterben, kontaminieren Böden und töten Mikroorganismen ab, die wichtig sind für den gesunden Humusaufbau. Wir sägen am Ast, auf dem wir sitzen und zerstören mit dieser Art von Nahrungsmittelproduktion, die auf Geldvermehrung setzt, unsere eigenen Lebensgrundlagen.

Glyphosat, Neonicotinoide, Organophosphate, Pyrethroide: Das sind nur einige von etwa 1000 zugelassenen Pflanzenschutzmitteln in Deutschland. Mit ihnen werden in der Landwirtschaft Schädlinge, Pilze und Wildkräuter vernichtet. Rund 90 000 Tonnen Pestizide kommen pro Jahr zum Einsatz. Ein Milliardengeschäft für Chemieunternehmen.

„Neonicotinoide werden durch den Regen in den Boden ausgewaschen. Dort wirken sie hochtoxisch auf viele Organismen … vergiften die Insekten und die Umwelt“, so der Toxikologe Henk Tennekes. Seit Langem stehen Nervengifte aus der Gruppe der Neonicotinoide im Verdacht, weltweit für ein enormes Bienensterben verantwortlich zu sein. Erst 2021, nach fast 30 Jahren, werden die letzten Neonicotinoide EU-weit verboten, obwohl schon früh Studien vor deren Einsatz warnten.

Für eine Entwarnung oder ein Aufatmen ist es jedoch zu früh. Zum einen gibt es sogenannte Notfallzulassungen für Neonicotinoide, die das Verbot umgehen. Zum anderen sind ähnlich wirkende Stoffe, deren Auswirkungen aber längst nicht so gut untersucht sind wie bei den Neonicotinoiden, schon längst auf dem Markt. Und: In vielen Ländern außerhalb der EU sind die Pflanzenschutzmittel immer noch erlaubt.

Fast 40 Prozent des EU-Budgets gehen in die Landwirtschaft. Die Gemeinsame Agrarpolitik wurde im Oktober 2020 für sieben Jahre neu verhandelt. Eigentlich sollten die durchschnittlich etwa 50 Milliarden Euro Agrarhilfen pro Jahr auch eine umwelt- und klimaschonende Anbauweise fördern. Doch die nun verabschiedete Reform gibt kaum Anlass zu Optimismus. Film von Berndt Welz.

https://www.3sat.de/wissen/wissenschaftsdoku/210408-boedenburnout-wido-100.html