Die Vielfalt des Lebens

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„Baum des Lebens“ komplett: 2,2 Millionen Spezies auf einen Blick

Seit neun Jahren arbeiten britische Forscher an einer Visualisierung der Beziehung aller gegenwärtigen Spezies zueinander. Nun ist ihr „Tree of Life“ fertig.

Anstatt aber ehrfurchtsvoll und mit Respekt vor dem Wunder des LEbens zu stehen und es zu schützen versuchen, beuten wir alles weiterhin gnadenlos aus, mit Stumpf und Stiel. NICHTS soll mehr wachsen, nur noch was Gewinn und Geld bringt ! Wie krank sind wir gierigen Industriemenschen eigentlich?

20.12.2021, von Martin Holland

Ein vor mehr als neun Jahren vorgestellter online abrufbarer „Baum des Lebens“ umfasst nun mehr als 2,2 Millionen auf der Erde lebende – beziehungsweise erst vor Kurzem ausgestorbene – Spezies und ist damit „komplett“. Der interaktive Überblick ist unter OneZoom.org einsehbar und kann stufenlos vergrößert werden. Zu erkunden sind auf einem scheinbar endlosen Baum alle bekannten Arten von Lebewesen und ihr Verhältnis zueinander, also etwa, wann der letzte gemeinsame Vorfahr gelebt hat. Die für das Projekt verantwortlichen Biologen sprechen vom „Google Earth der Biologie“. Für 85.000 Spezies ist in dem Projekt ein Bild hinterlegt, für viele ist außerdem angegeben, wie gefährdet sie sind.

Auf dem schier endlosen Baum unter OneZoom.org werden alle bekannten Spezies durch ein Blatt symbolisiert. Das ist grün, wenn die Art nicht gefährdet ist, rot steht für gefährdet und schwarz für „kürzlich ausgestorben“. Die meisten der Blätter sind jedoch grau, weil es keine Einstufung gibt. Der „Tree of Life“ kann einfach per Zoom und Klick (beziehungsweise mobil per Touch) erkundet werden, es gibt aber auch ein Suchfeld, um direkt zu einer bestimmten Spezies zu springen. Dabei wird standardmäßig die Browser-Sprache benutzt, es werden also auch deutsche Namen erkannt. Zusätzlich können auch mehrere Arten gesucht und deren Verbindung angezeigt werden. So erfährt man etwa, dass der letzte gemeinsame Vorfahr der Menschen und der Stiel-Eiche vor 2,15 Milliarden Jahre gelebt haben. Unser Urahn mit den Löwen war dagegen vor 85 Millionen Jahren Zeitgenosse der Dinosaurier.

Für die Fertigstellung des seit 2012 verfügbaren Projekts – damals lediglich mit 5000 Säugetierarten – haben James Rosindell vom Imperial College London und Yan Wong von der Universität Oxford neue Algorithmen entwickelt und Big Data aus verschiedenen Quellen einbezogen. All das per Hand zusammenzutragen, wäre unmöglich gewesen, erklären sie. Das Ergebnis zeige nun unter anderem auch, wie viel „noch zu tun ist“, meint Wong. Einbezogen haben sie auch eine Angabe zur „Popularität“ einzelner Spezies auf der englischsprachigen Wikipedia, also welche Seiten dort am häufigsten angesehen wurden. Unter den Säugetieren ist demnach der Mensch – wenig überraschend – ganz vorne, immer wieder sei er aber vom Wolf, der Spezies, zu der auch Hunde gehören, verdrängt worden. Für die Hauskatze reichte es dagegen nur zu Platz 12. Bei den Pflanzen führt demnach Hanf vor dem Gemüsekohl.

Die beiden Forscher hoffen nun, dass der fertige Baum des Lebens etwa in Museen oder Zoos einbezogen wird, um die immense Vielfalt des Lebens auch dort zu visualisieren, wo die Artenvielfalt zumindest in Teilen direkt vorgestellt wird. Mit einer eigenen Stiftung wollen sie außerdem die Öffentlichkeit über Evolution, Biodiversität und den Artenschutz informieren. Zur finanziellen Unterstützung können die einzelnen Blätter „adoptiert“ werden. Den aktuellen Stand des Projekts haben sie im Fachmagazin Methods in Ecology and Evolution vorgestellt.

Grün kaputt ? Natur sorgt für Glücksgefühle

Natur macht glücklich – je wilder sie ist, desto besser gefällt sie uns. Die biologische Vielfalt steigert unser Wohlbefinden und unsere Lebensqualität. Dies zeigt die Naturbewusstseinsstudie 2019.

Komisch nur, dass dies bis zu einigen Gartenbesitzern noch nicht durchgedrungen ist. Wie sonst erklärt sich der katastrophale Trend zu mehr Stein-Wüsten in den deutschen Vorgärten, angefeuert durch die aggressive Steinindustrie und die Baumärkte, denen es wieder mal nur um Umsatz und Geldvermehrung geht?

Die Freiheit mit jedem Mist Geld zu verdienen und damit die Natur und die eigenen Lebensgrundlagen zu zerstören, muss endlich beschränkt werden!

Der Film „Grün kaputt“ von Dieter Wieland von 1983 ist aktueller denn je und die Konsumbürger und Gartenbesitzer in Deutschland sind fauler und dümmer genauso als vor 4o Jahren! Nichts gelernt!

Schaut euch doch mal bei euch im eigenen Garten oder bei euren Nachbarn um! Alles sauber geleckt, nur kein Laub liegenlassen, was so wichtig wäre für die Humusbildung! Und mit dem Rasenmäher und -Trimmer über die letzten aufsässigen Grashalme und Pflanzen hinterher!

Alles ausrotten und begradigen, was nicht ins Schema der Konsumzombies und Baumärkte passt!

Natur ? – bloß nicht bei mir! Igitt! Dieser Hass auf Bäume, Sträucher, Natur ist so extrem geworden, dass man mit Recht sagen kann, wir sind krank, krank vor Geldgier und von uns und unser eigenen Natur entfremdet!

Therapie? Nicht in Sicht! Oder geht ihr zu euren Nachbarn und zeigt ihm den Film „Grün kaputt“ ?

Wie wichtig die Natur für uns selbst ist, haben wir Konsumbürger anscheinend verdrängt. Wie kann man diese Verdrängung wieder ins Bewußtsein bringen? Informationen wären ein Anfang.

https://www.bundesforste.at/uploads/publikationen/WasserWege_Gesundheit.

Naturflächen sind wervoller !

Wieviele Studien braucht es noch?

Naturflächen, von der Ausbeutung des Menschen geschützt, sind auch wirtschaftlich deutlich wertvoller als diese Flächen zu zerstören und mit Soja, Rinder, Palmöl, Bananen, Kaffee, Kautschuk oder sonstiges auszubeuten!

Urwälder in der Größe von 22 Fußballfeldern werden jede Minute vor allem in Brasilien unter dem evangelikalen Präsidenten Bolsonara und seiner Agrarmafia abgholzt und die unvorstellbare Artenvielfalt, aus denen wir auch die Grundlagen für unsere Medikamente holen, ist für immer verloren!

https://www.rnd.de/wissen/studie-drastische-zerstorung-von-naturflachen-in-sudamerika-RCSKJOLAENDOPHUN2ZYMM2HY6I.html